Mrz
3
Mi
Globalisierung verstehen @ ZHAW School of Management and Law
Mrz 3 um 14:30
Globalisierung verstehen @ ZHAW School of Management and Law

Dr.Bruno G.Rüttimann
Dept.Maschinenbau und Verfahrenstechnik ETHZ

Globalisierung ist nicht gleich Globalisierung – verschiedene Formen existieren mit jeweils eigener rationaler Transaktionslogik. Eine Langzeitstudie zeigt, wie sich der Welthandel im Zeitraum 2003 – 2015 entwickelt hat und welche Globalisierungsmuster erkennbar wurden. Der Vortrag präsentiert vereinfacht anhand eines neuen, umfassenden Globalisierungsmodells, was Globalisierung ist und was wir zu erwarten haben.

Mrz
10
Mi
Betagten Misshandlung im häuslichen und institutionellen Bereich – und wie dagegen geholfen werden kann @ ZHAW School of Management and Law
Mrz 10 um 14:30
Betagten Misshandlung im häuslichen und institutionellen Bereich – und wie dagegen geholfen werden kann @ ZHAW School of Management and Law

PPD Dr.med.Albert Wettstein
Alt Stadtarzt Zürich, Medizinische Fakultät UZH

Repräsentative Umfragen ergaben, dass jede 5.alte Person im vergangenen Jahr Opfer von Gewalt wurde. Wichtig ist, sich bei Verdacht an eine kompetente Stelle, z.B. die Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter zu wenden. Prävention und Interventionen bei Misshandlungsverdacht sind meist erfolgreich und oft ohne behördliche Intervention möglich.

 

 

Mrz
17
Mi
Von Viren, Fledermäusen und Kaffee @ ZHAW School of Management and Law
Mrz 17 um 14:30
Von Viren, Fledermäusen und Kaffee @ ZHAW School of Management and Law

Prof.Dr.Thorsten Hornemann
Medizinische Fakultät UZH

Viele der für den Menschen am gefährlichsten Viren haben ihren Ursprung in Fledermäusen. Im Rahmen des Vortrags werde ich beleuchten, warum Fledermäuse als „Trainingscamps“ für Viren dienen und wie die Übertragung von Viren auf den Menschen mit unserem Kaffeekonsum zusammenhängen kann.

 

 

Mrz
24
Mi
Wie China die Welt verändert @ ZHAW School of Management and Law
Mrz 24 um 14:30
Wie China die Welt verändert @ ZHAW School of Management and Law

Prof.Dr.Patrick Ziltener
Philosophische Fakultät UZH

Das China von Xi Jinping hat sich von der Devise Deng Xiaopings, wonach die Volksrepublik „die eigenen Fähigkeiten verbergen, das Rampenlicht meiden“ solle, definitiv verabschiedet. China ist zwar defensiv aufgestellt im laufenden Handelskrieg mit den USA, lässt sich aber nicht beirren in seiner ansonsten offensiven Einflussnahme in Asien und anderen Weltregionen sowie in den internationalen Institutionen. Die Volksrepublik bedient sich dabei der ganzen Bandbreite diplomatischer und institutioneller Initiativen, von bilateralen Freihandelsabkommen, der Verhandlung von „Mega-Regionals“ bis hin zur „neuen Seidenstrasse“ (One Belt, One Road oder Belt and Road Initiative BRI). China sieht letztere als genuin chinesisches Konzept, als „offene Plattform“, als „Forum für den Fortschritt der Welt“, stellt viel Geld dafür bereit und projiziert damit das „chinesische Modell“ ultimativ auf die globale Bühne.

 

Mrz
31
Mi
Wie käuflich ist die Schweizer Politik? @ ZHAW School of Management and Law
Mrz 31 um 14:30
Wie käuflich ist die Schweizer Politik? @ ZHAW School of Management and Law

Martin Schläpfer
ehemaliger Leiter der Direktion Wirtschaftspolitik des Migros-Genossenschaftsbund und Journalist

Der Ruf nach Transparenz in der Schweizer Politik wird lauter. In den Kantonen Schwyz und Freiburg sind Volksinitiativen angenommen worden, die verlangen, dass Parteispenden offengelegt werden. Auch national ist ein entsprechendes Volksbegehren hängig. Genauso wie die Parteienfinanzierung ist das politische Lobbying in der Schweiz nur marginal geregelt. Berufslobbyisten sind nicht akkreditiert, sondern sind von Ratsmitgliedern abhängig, die ihnen einen Zutrittsbadge verschaffen, was immer wieder zu Kritik führt. Eidgenössische Parlamentarierinnen und Parlamentarier verstehen sich oft als die besseren Lobbyisten und sind bei der Annahme von Mandaten wenig wählerisch. Gezielt werben Verbände und Firmen Ratsmitglieder an, nicht weil sie besonders kompetent sind, sondern in einer für sie relevanten Kommission sitzen. Die Schweiz hat beim Lobbying Nachholbedarf. Im Vergleich zu andern Ländern Europas ist sie lediglich Mittelmass; vorab bei der Transparenz schneidet sie schlecht ab, wie kürzlich eine Studie von Transparency International ergab.

Apr
7
Mi
30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer. Was bleibt? @ ZHAW School of Management and Law
Apr 7 um 14:30
30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer. Was bleibt? @ ZHAW School of Management and Law

Prof.Dr.Ulrike Zeuch
Deutsches Seminar, Philosophische Fakultät UZH

Eine literarische Bestandsaufnahme. Nach dem Fall der Berliner Mauer ist viel darüber geschrieben worden, welche grossen Veränderungen dieses Ereignis für Deutschland, Europa und die ganze Welt mit sich brachte – Veränderungen, die teils bereits Bedingung für den Mauerfall gewesen waren. Im Seminar soll es jedoch um die literarische Betrachtung dessen gehen, was geblieben ist. Zu Wort kommen Autor*innen, die nach 1989 resümiert haben, was bleibt. Neben dem Rückblick werden die Bestandsaufnahme aus heutiger Sicht, 30 Jahre nach dem Mauerfall, und die Erwartungen an die Zukunft Themen sein. Durch exemplarische Lektüre von Literatur nach der «Wende» 1989 soll den unterschiedlichen Sichtweisen der Autor*innen und damit der Komplexität der Antwort auf die Frage «Was bleibt?» Rechnung getragen werden.