Rückblick:

Am frühen Nachmittag des 22. August trafen 28 Personen im HB Winterthur ein. Zusammen ging die Fahrt nach Zürich. Es folgte ein kurzer Spaziergang zur Kantonspolizei an der Kasernenstrasse, wo wir auf die restlichen Gäste trafen. Herr Müller, Chef der Kriminalpolizei und Herr Graf, führten uns – aufgeteilt in zwei Gruppen – durch das Museum. Was wir da zu sehen bekamen, liess uns nicht so schnell los. Wer wusste denn, dass vor einem halben Jahrhundert die Polizei-Aspiranten ihre Dienstpistole selber kaufen mussten? Während 30 Minuten erfuhren wir sehr viel über die Arbeit, den Werdegang der Kriminaler und sahen Fotos von Verbrechen und Unfällen, die uns die Haare zu Berge stehen liessen.  Ich glaube, nach dem Besuch versteht jeder die nötige Polizeiarbeit sehr viel besser und bewundert die früheren und zeitgemässen Aufklärungsmethoden. Die zwei Herren warnten uns eindringlich, Telefonanrufe und Mails genau zu prüfen, da immer neue, noch fiesere Tricks verwendet werden und dies in diesem Jahr bereits einen Schaden (vor allem bei Frauen) von über 3 Millionen gekostet haben.

Nach der Führung beschlossen Einige, den frühen Abend im «Bauschänzli» am Bürkliplatz bei Bratwurst etc. ausklingen zu lassen. Jeder begab sich dann gemütlich auf den Heimweg.

Anne-Marie Maurer